Lerntypen – welche Lerntypen gibt es?

Jeder lernt anders, manche Menschen könne sich beispielsweise Informationen durch Bilder besser einprägen als durch lesen, andere wenn sie das zu Lernende laut wiederholen oder hören, wiederum andere lernen lieber zu Zweit oder im Team. Weißt du welcher Lerntyp du bist, wie du am besten lernst? Nein ? Dann wird es dir erklärt.

Wie kann ich meinen Lerntypus finden?

Man unterscheidet mehrere verschiedene Lerntypen. Wenn du dir unsicher bist welcher Lerntyp du bist, dann solltest du einfach mal die folgenden Strategien ausprobieren und herausfinden welche Möglichkeiten dich am besten voranbringen. Es gibt auch die Möglichkeit sich über verschiedene Test ( Test1: , Test2: ) seinen Lerntypus auszugeben. Bei den beiden vorgestellten Tests variiert die Länge anhand der Fragen der deutlich. Die Ergebnisse sind dennoch ähnlich.

Welche Lerntypen gibt es?

Typ 1: Der visuelle Typ.

Du magst es gern grafisch und bunt! Du nimmst Inhalte übers Auge wahr und benötigst daher Medien in Form von Videso, Schaubildern, Texten oder Grafiken. Eine gute Lernmethode für dich sind Mindmaps, Karteikarten oder fact-sheets.

Typ 2: der auditive Typ.

Als auditiver Typ willst du Inhalte in erster Linie einfach nur hören, grafisches benötigst du nicht so sehr. Viele auditive Typen bewegen beim Lesen die Lippen und sich selbst Texte laut vor. Umgebungsgeräusche findest du häufig als störend. Sie können prima mit Hörbüchern hören

Typ 3: der kommunikative Lerntyp

Du lernst am besten durch Kommunikation. Du tauscht dir regelmäßig mit anderen Wissen aus, diskutierst oder erklärst anderen den Stoff. Für dich ist sprachliche Auseinandersetzung mit dem Lernstoff und das Verstehen im Dialog von großer Bedeutung. Eine gute Lernmethode sind für die Lerngruppen oder Gespräche zu zweit in denen über den Stoff diskutiert wird.

Typ 4: der motorische Typ

Als motorischer Typ lernst du am besten indem du Handlungen selbst durchführst und nachvollziehst. Experimente, Ügungen, Gruppenarbeit liegen dir am besten. Alles worin etwas erarbeitet werden muss erweitert deinen Geist.

Welcher Lerntyp bin ich nun?

Mit hoher wahrscheinlichkeit ist man nie nur ein Lerntyp. Wir alle sind sinnliche Wesen und erleben die Welt über alle Sinne. Die Lerntypologien geben nur bestimmte Richtungen vor mit welchen Methoden wir uns am besten schulen können. Versuche unabhängig davon, welche Lernmethoden du bezorzugst möglichst viele Sinne einzubinden. Die Erinnerungsquote steigt deutlich, je mehr Sinne man am Lernprozess beteiligt.

M.S.

Maik Schlender arbeitet als Consultant und Head of CATI in der Markt- und Sozialforschung. Hier schreibt er über Bildung, Fernstudium, Weiterbildung und Jobleben.